Von KWS, Informationen, Rietberg, 261 Views
Blick in die #Mülltonne zeigt Wirkung – Bilanz: Viele Rietberger sortieren ihren #Bioabfall richtig
#Rietberg, 14. September 2026
Ein kurzer Blick unter den Deckel entscheidet: Alles in Ordnung? Oder gibt es eine gelbe beziehungsweise Rote Karte? Seit einem halben Jahr gehört dieser Ablauf für Heiko Prinz zum Arbeitsalltag. Der #Biotonnenkontrolleur ist an den Abfuhrtagen in Rietberg und den Stadtteilen unterwegs und wirft einen prüfenden Blick in die bereitgestellten Tonnen.
Mal reicht ein Blick, mal muss er etwas genauer hinsehen. Oft entdeckt er dabei zwischen #Kartoffelschalen, #Kaffeesatz und #Gartenabfällen Dinge, die nicht hineingehören: #Plastikbeutel, #Verpackungen oder andere #Störstoffe. Dann kommt die Karte zum Einsatz. Gelb bedeutet: Die Tonne wird noch geleert, bei der nächsten Befüllung sollte aber genauer hingeschaut werden. Rot bedeutet: Zu viele Störstoffe – die Tonne bleibt stehen und muss bis zur nächsten Leerung nachsortiert werden.
Seit einiger Zeit sind die #Biotonnenkontrollen in Rietberg fester Bestandteil der Abfallentsorgung. Nach 6 Monaten ziehen die Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh (#GEG), und die Stadt Rietberg eine erste Bilanz. Insgesamt hat Heiko Prinz 6.223 #Biotonnen kontrolliert. 153 Tonnen erhielten eine gelbe, 314 Tonnen eine Rote Karte. Sein erstes Resümee fällt positiv aus: »Natürlich treffen wir immer noch auf Tonnen, in denen Dinge landen, die dort nicht hineingehören. Aber wir merken, dass die Kontrollen etwas bewirken. Viele Bürger achten inzwischen genauer darauf, was sie hineinwerfen.«
Das zeigte sich auch im Verlauf der vergangenen Monate. Während zu Beginn noch 11 Prozent der kontrollierten Tonnen beanstandet werden mussten, lag der Anteil zuletzt bei 5 Prozent. »Es geht nicht darum, möglichst viele Rote Karten zu verteilen«, sagt Prinz. »Im Idealfall brauche ich irgendwann gar keine Karten mehr.«
Was wie ein kleiner Fehlwurf aussieht, kann größere Folgen haben. Plastik und andere Störstoffe müssen später mit technischem Aufwand aussortiert werden, was auch höhere Kosten verursacht. Gelangen zu viele Fremdstoffe in den Bioabfall, leidet die Qualität des Komposts.
Ein halbes Jahr Biotonnenkontrollen zeigt aus Sicht von GEG und der Stadt Rietberg: Der eingeschlagene Weg ist richtig. Die Qualität der kontrollierten Bioabfälle hat sich bereits verbessert. Heiko Prinz wird deshalb weiterhin in die Behälter schauen – mit einem klaren Ziel: möglichst wenig Störstoffe und möglichst viele richtig befüllte Tonnen.
Das gehört in die Biotonne
#Küchenabfälle wie #Obst, #Gemüsereste und #Speisereste
#Kaffeesatz mit #Filter, #Eierschalen und #Teebeutel
#Gartenabfälle wie verwelkte #Blumen, #Rasenschnitt und #Strauchschnitt, #Laub und #Wildkräuter
Das gehört nicht in die Biotonne
Als »#kompostierbar« deklarierte #Abfalltüten aus Kunststoff
#Staubsaugerbeutel, #Zigarettenkippen und Zigarettenasche
Behandeltes #Holz und #Straßenkehricht
#Kleintierstreu und #Katzenstreu sowie #Vogelsand, #Tierkot
#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT
