Von KWS, Kunst und Kultur, Sprache, 1.386 Views
Studie zu #Greenwashing Risiko: Jede zweite werbende Firma fällt mit Aussagen durch
#München, 8. September 2026
In einer Studie von »Wortliga« und »media4nature« verletzen 176 von 345 Firmen mit grünen Claims Vorgaben zur Nachhaltigkeitskommunikation (51 Prozent). Geprüft wurden 476 Webseiten gegen ein sechsteiliges Prüf Skript zum UWG und kommenden EU Vorgaben.
Die häufigsten Fehler: pauschale Begriffe wie »#grün« ohne Beleg im selben #Sichtbereich (100 Fälle) und Vergleiche ohne Basisjahr (57 Fälle). 42 Seiten werben mit »#klimaneutral« auf Kompensationsbasis – eine Praxis, die ab dem 27. September 2026 unzulässig ist. Erhoben wurden die Seiten Anfang August 2026, also rund sieben Wochen vor dem Stichtag.
#Greenwashing vermeiden: Das Content Management muss die neuen Regeln kennen
»Viele meinen es gut, formulieren aber nach dem alten Stand«, sagt Gidon Wagner, Geschäftsführer der »Wortliga« Tools GmbH. »Wer seine Nachhaltigkeits Belege am Ort der Aussage führt, kommt ohne Greenwashing aus. 48 Prozent der mit Nachhaltigkeit werbenden Firmen zeigen, dass das geht.«
»Für Marketingtreibende ist das der Weckruf: Ab Herbst 2026 wird aus einem Stilproblem ein rechtliches Risiko«, ergänzt Magnus Herkner Hetz, Geschäftsführer von »media4nature« und Mitherausgeber der Studie.
»In der Nachhaltigkeitskommunikation sind #Transparenz, #Offenheit und #Klarheit immer schon Schlüssel für Glaubwürdigkeit und eine gute Kundenbeziehung. Die elementare Frage: Versteht jeder Außenstehende, was hinter meiner Aussage steckt? Die Dimensionen ›wie, wann, wo und durch was?‹ spielen hier eine große Rolle. Die Zahlen der Studie geben Unternehmen die nötigen Argumente, um Kommunikation und Compliance an einen Tisch zu holen.«
Ergebnisse der Studie im Überblick
181 der 476 geprüften Websites (38 Prozent) verletzen das Prüf Skript, 170 Seiten (36 Prozent) halten es ein, auf 124 Seiten fehlt ein eigener #Claim
Auf Unternehmensebene: von 345 claim tragenden Firmen 176 mit Verstößen (51 Prozent), 167 konform (48 Prozent), 2 ohne eindeutiges Mehrheitsurteil ihrer Seiten
Häufigste Fehler: pauschale Begriffe wie »grün« ohne Beleg im selben Sichtbereich (100 Fälle), Vergleiche ohne Basisjahr (57 Fälle)
42 Seiten werben mit »klimaneutral« auf Kompensationsbasis – ab 27. September 2026 unzulässig
Bei 25 der 181 beanstandeten Seiten ist die Kompensationsregel der einzige Verstoß – sie greift erst ab dem 27. September. Rechnet man sie heraus, bleiben nach heute geltendem Recht 156 von 476 Seiten (33 Prozent statt 38 Prozent).
166 der 170 konformen Seiten (98 Prozent) erfüllen die Belegpflicht aktiv, etwa durch benannte Zwischenziele
Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Studie herunterladen …
Über »Wortliga«
»Wortliga« ist ein #Software #Hersteller und #Datenanalyse #Unternehmen aus #München. Das Unternehmen entwickelt Werkzeuge für professionelle und verständliche Texte – darunter die »Wortliga« #Textanalyse. »Wortliga« wertet außerdem regelmäßig öffentliche Informationen auf Basis von Textanalysen aus. Mehr …
Über »media4nature«
Gegründet 2007, ist Nachhaltigkeit ein elementarer Bestandteil der #Nürnberger #Marketingagentur. media4nature verbindet gutes und erfolgreiches #Marketing mit sozialer beziehungsweise ökologischer Verantwortung. Die Kernkompetenzen der Agentur liegen im Vertriebsmarketing und Direktmarketing, sowie der Nachhaltigkeitskommunikation. Mehr …
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