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Foto: Hartmut Brand

Brands Kultur Check: »Circus meets Schlager« im »Metronom Theater« Oberhausen

Von Hartmut Brand, Kunst und Kultur, Feuilleton, 3.116 Views

#Brands #Kultur #Check: »Circus meets Schlager« im »Metronom Theater« #Oberhausen

#LIppstadt, 4. September 2026

Mit einer ausverkauften Premiere hat das »Circus Theater Roncalli« gemeinsam mit »Semmel Concerts« am Donnerstagabend im »Metronom Theater Oberhausen« ein neues Kapitel im Live Entertainment aufgeschlagen: »Circus meets Schlager« feierte seine umjubelte Weltpremiere.

Die neue Show verbindet die unverwechselbare #Poesie und #Artistik Roncallis mit den großen Emotionen des deutschen Schlagers und begeisterte das Premierenpublikum mit #Musik, #Humor, atemberaubenden #Bildern und sensationellen #Darbietungen.

Für mich persönlich waren es gleich mehrere Premieren: Zum einen war ich zum 1. Mal zu Gast im »Metronom Theater Oberhausen« und war ab der 1. Minute begeistert von dieser #Location. Was für ein würdevoller Rahmen für diese fantastische Show.

Zum anderen war es für mich das allererste Mal, dass ich am Roten Teppich zu Gast sein durfte. Hier traf man #Prominente wie #Abdelkarim, Martin Klempnow, Ingo Anderbrügge und viele andere mehr, die wie das Publikum auch gespannt war auf diese Kombination zweier auf den ersten Blick so ungleicher Genres.

Stargast dieser Show ist Ella Endlich. Sie verleiht mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrer charismatischen Präsenz dem Programm eine ganz eigene, berührende #Magie. Aber nicht nur das, Ella Endlich entpuppt sich im Laufe des Abends als wahres Multitalent. Sie singt, sie tanzt, sie interagiert mit dem Publikum und wie selbstverständlich taucht sie in der einen oder anderen Darbietung auf. Und man merkt ihr dabei eine große Spielfreude an, wenn sie zum Beispiel Teil der Quick Change Darbietung des »Duo Minasov« ist.

Und wenn sie zusammen mit Olga Boiko am Luftring agiert, dann tut sie das in ihrer ganz eigenen Leichtigkeit und man merkt, dass sie sich sehr gut auf diese Darbietungen vorbereitet hat.

Im Mittelpunkt der #Show steht zudem das internationale Ensemble des Zirkustheater Roncalli unter der Regie von Bernhard Paul und Patrick Philadelhpia. Preisgekrönte #Artisten aus aller Welt sorgen mit #Luftartistik, #Partnerakrobatik, #Rollschuhnummern, #Balancekunst und dem spektakulären #Todesrad für Staunen.

Es sind die vielen kleinen Finessen und Nuancen, die aus den Darbietungen der Artisten etwas ganz Besonderes machen.

Da ist das »Duo Luc«, bestehend aus Charlotte Martin und Lewis Trebing, die in einer traumhaften Choreografie spektakuläre Hebefiguren scheinbar mühelos ineinanderfließen lassen. Kraft, Beweglichkeit und vollkommene Präzision sind Grundlage für jene eleganten Bilder von Balance und Schwerelosigkeit. Anders als bei vielen Hand auf Hand Duos übernimmt Charlotte bei zahlreichen Figuren den tragenden Part, was die Zuschauer zunächst überrascht, bei Charlotte jedoch wie selbstverständlich aussieht.

Die Artisten agieren im Zusammenspiel mit dem »Roncalli Ballett«, das mit fantasievollen Kostümen von Vivi Paul Roncalli brilliert. Man freut sich schon auf den nächsten Auftritt, um die nächsten #Kostüme zu bewundern. Alles ist so herrlich und farbenfroh thematisch abgestimmt und die #Tänzer stecken das Publikum schnell durch ihre begeisternde Art an.

Den musikalischen Part übernimmt das »Roncalli Royal Orchestra« unter der musikalischen Leitung von Georg Pommer. Auch die #Musik ist thematisch auf die Künstler abgestimmt. Als Zuschauer fragt man sich, ob die Artisten bei ihrer konzentrierten Darbietung tatsächlich auch die Muse finden, die Musik zu genießen. Doch wenn man zum Beispiel Michael Betrian an den #Diabolos verfolgt, der sein Gerät mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit beherrscht, wobei »Mamma Maria« von »Ricci e Poveri« erklingt, dann bilden Musik und Showelement ein wundervolles Erlebnis.

Von Vorteil bei »Circus meets #Schlager« ist, dass die wandelbare Bestuhlung des »Metronom Theaters« erstmals eine echte #Zirkusmanege ermöglicht und so der passende Rahmen für das Zusammenspiel aus Schlager, Musik und internationaler Spitzenartistik geschaffen wird

Wer bei dem Titel jedoch Schlager als »Schunkelmusik« befürchtet hatte, wird eines Besseren belehrt. Hits von »Pur«, »Spliff«, #Nena und #Falco sind ebenso im Repertoire wie auch Songs von »#Karat« oder Heinz Rudolf Kunze.

Und selbstverständlich präsentiert Ella Endlich als absolutes Highlight eine exklusive, eigens für diese Produktion arrangierte Fassung ihres großen Hits »Küss mich, halt mich, lieb mich« und zu welcher Darbietung könnte das besser passen, als zu der des »Duos #Turkeev« an den #Strapaten? Denn die beiden schaffen es, in ihrer Darbietung eine so wundervolle Geschichte zu erzählen, die die ganze Klaviatur der Gefühle bedient.

So wie die Zuschauer auch den ganzen Abend über von einer Gefühlsregung in die nächste wechseln. Die romantische Geschichte des »Duo Turkeev« an den Strapaten, die temporeiche Vorführung von »Skating Nistorov« als Rollschuhnummer und natürlich auch die unglaubliche Darbietung von »The Gerlings« am #Todesrad.

Das Todesrad ist für mich, wann immer ich es live erlebe, eins der Höhepunkte des Abends. Man weiß als Zuschauer gar nicht, welche Seite des Todesrads man gerade beobachten soll und die Darbietung von »The Gerlings« nötigte mir auch an diesem Abend den allerhöchsten Respekt ab. Für mich sind die Artisten am Todesrad echte Helden der Manege.

Oftmals ist die #Clownerie in Varietévorstellungen und Zirkusvorstellungen ein Lückenfüller, Überbrücker oder ähnliches. Bei der poetischen #Clownerie von Gabriella Argento und Claudio Carneiro ist es allerdings so, dass man sich am Ende des einen Spots schon auf den nächsten freut. Die beiden verstehen es, ohne viele Worte das Publikum zum Lachen zu bringen. Und zwar richtig zum Lachen nicht nur zum Schmunzeln. Das alles wirkt wie Slapstick, allerdings auf einer sehr sehr angenehmen und ausgetüftelten Art. Die Spielfreude der beiden springt an diesem Abend wie ein Funke auch auf das Publikum über.

Und so war es nicht verwunderlich, dass das Publikum sich zum Ende der Show beim großen Finale zu minutenlangen Standing Ovations erhob und zusammen mit den Artisten, Musikern und Sängern noch einmal wundervolle Momente zum Abschied erlebten.

Nach der ausverkauften Premiere folgen bis zum 20 September 2026 zahlreiche weitere Vorstellungen von »Cirkus meets Schlager« im »Metronom Theater Oberhausen«.

Tickets sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.eventim.de und www.semmel.de erhältlich.

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