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Können alle Hunde schwimmen?
Büdingen, 1. Juli 2026
Obwohl die meisten #Hunde im #Wasser automatisch zu paddeln anfangen, kann nicht jeder #Vierbeiner #schwimmen. Je nach Quelle sind es bis zu 15 Prozent der #Hunderassen, die im Wasser untergehen oder sich nur kurzzeitig oben halten können. Umso wichtiger für Herrchen und Frauchen, über die Schwimmkünste ihres Lieblings informiert zu sein, damit der Badespaß nicht zum Desaster wird.
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Haben Hunde einen Instinkt zum #Schwimmen?
Paddelnde Beinbewegungen im tieferen Wasser gehören bei fast allen Hunden und Rassen zu den normalen Reflexen. Das ist übrigens bei Säugetieren üblich und basiert auf den Beinbewegungen an Land. Welpen sind allerdings motorisch zu unreif, um das effektiv zu können. Und allzu viele erwachsene Hunde, die nicht an Wasser gewöhnt sind, werden panisch und gehen trotz des Instinkts unter. Eine effektive Fortbewegung oder dauerhaftes »Überwasserhalten« wird aus dem Paddeln also nicht unbedingt.
Woran entscheidet sich, ob ein Hund schwimmen kann?
Die Schwimmfähigkeit kommt durch ein koordiniertes, ausdauerndes Paddeln ohne Panik zustande. Daneben spielt der Körper des Hundes eine wichtige Rolle, ebenso wie sein Fell. Kurze Beine sind kontraproduktiv, ebenso wie ein langer Rücken – darum ist beim #Dackel Obacht gefragt. Sein Körper sinkt meist zuerst hinten ab und zieht dann auch den Rest unter Wasser. Eine flache #Schnauze, wie bei der Französischen #Bulldogge, löst Atemprobleme beim Schwimmversuch aus. So gerät schnell der Kopf unter die Wasseroberfläche. Kompakten, massigen Hundekörpern mit viel Muskeln und wenig Fett fehlt der Auftrieb, das bringt auch solche Rassen in Gefahr.
Im Gegensatz dazu sind einige Hunderassen richtige Wasserratten und bringen als naturbegabte Schwimmer ideale Voraussetzungen mit.
Welche Hunderassen schwimmen besonders gut?
Ganz und gar nicht wasserscheu und absolut schwimmbegabt sind vor allem die Neufundländer. Rettungseinsatz im Wasser? Kein Problem! Diese Tiere haben sogar ausgeprägte Schwimmhäute an ihren Pfoten, die neben dem wasserabweisenden Fell, ihrer großen Körperkraft und der starken Rute als praktische Schwimmhilfe dienen: einfach der perfekte Wasserrettungshund!
Zu den tierischen Superschwimmern gehören auch #Labrador #Retriever, der #Portugiesische #Wasserhund, der #Golden #Retriever und der #Irische #Wasserspaniel. Zwei davon tragen das Wasser sogar im Namen.
Welche Hunderassen können so gut wie gar nicht schwimmen?
Wo es echte Schwimmprofis gibt, da muss es auch prädestinierte Nichtschwimmer geben. Einige davon haben wir schon erwähnt – zu ihnen gehören hauptsächlich brachyzephale (kurzschnauzige) und chondrodystrophe (längliche) Hunde. Das sind einige Kandidaten, die nur in sehr flaches Wasser sollten …
#Mops (Pug)
Der tiefe Brustkorb kann ebenfalls ein Hindernis sein, dass sich aber teilweise überwinden lässt. Seien Sie mit entsprechenden #Terrier Rassen und #Greyhounds am Wasser deshalb besonders vorsichtig.
Was kann für Hunde beim Schwimmen noch hinderlich sein?
Schwierig kann es auch bei älteren Hunden werden, oder bei Tieren mit Übergewicht und fehlender Fitness. Unerfahrene und kränkliche #Tiere gehen ebenfalls oft eher unter, als es dem Hundebesitzer lieb ist. Ob #Arthritis, negative #Wassererlebnisse oder äußere Umstände wie kaltes Wasser und eine starke Strömung: Im Leben geht leider immer wieder etwas schief, darum ist Herrchens und Frauchens Aufmerksamkeit umso mehr gefragt.
Mit Sicherheit zum Hundeglück – ob zu Wasser oder an Land
Wie sich der Mensch im Auto den Sicherheitsgurt anlegt, so darf der Hund im Zweifelsfall auch mal eine Schwimmweste mit Griff tragen: Das hat schon so manchen Vierbeiner gerettet. Hunde sollten am tieferen Wasser nie unbeaufsichtigt spielen, egal, um welche Rasse es sich handelt. Für unerfahrene Tiere ist eine langsame Eingewöhnung Pflicht. Ein flacher Einstieg hilft dem Anfänger, sein eigenes Tempo zu finden.
Für noch mehr Sicherheit sorgt eine gesunde Ernährung, denn so bleibt der Hund fit und agil für jedes fröhliche Abenteuer. Gönnen Sie sich und Ihrer treuen Fellnase eine kostenlose und unverbindliche Futterberatung und lesen Sie die regelmäßig neuen Beiträge unseres Hunderatgebers: Umso mehr Sie über Ihr Tier wissen, desto besser können Sie für sein Wohl sorgen.
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