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RBB »NachtSicht« unter der Warschauer Brücke: schlechte Inszenierung statt echter Berichterstattung

Von Verein »Underground Harmony«, Kunst und Kultur, Musik, 3.549 Views

#RBB »#NachtSicht« unter der Warschauer Brücke: schlechte #Inszenierung statt echter #Berichterstattung

#Berlin #Spandau, 9. Juli 2026

Der Verein »Underground Harmony« verurteilt die verzerrende und effektheischende Darstellung der Berliner #Rave #Kultur im RBB Beitrag vom 5. Juli 2026 aufs Schärfste. Was Reporter Marcel Trocoli Castro als Dokumentation eines »illegalen Raves« inszeniert, ist journalistische Arbeitsverweigerung, die berauschte Personen vorführt und ein Zerrbild der Clubkultur zeichnet.

In dem Beitrag über eine angebliche illegale Party unter der Warschauer Brücke fokussiert sich die Redaktion ausschließlich auf stark alkoholisierte Einzelpersonen. Dass der Reporter die bloße Anwesenheit des im Beitrag präsentierten »Veranstalters Tim«, der lediglich eine private »#Soundboks« per #Smartphone steuert, zu einem repräsentativen »#Rave« hochstilisiert, zeigt die fachliche Inkompetenz in der Bewertung subkultureller Realitäten.

Eine spontane, unregulierte Sauf Party von Passanten steht in keinem erdenklichen Zusammenhang mit dem Spirit, den Werten und den logistischen wie sozialen Konzepten eines echten Raves.

Konstruierte Dramatik statt journalistischer Distanz

Absurder Höhepunkt des Beitrags ist das Ende: Nach einer angeblichen Auseinandersetzung mit einem Partygast inszeniert sich der Reporter selbst, indem er eine private Sprachnachricht an seinen Redakteur in den fertigen Beitrag einbaut. Diese dokumentierte Selbstdarstellung entlarvt das eigentliche Ziel des Beitrags: Es ging nie um die Abbildung von Kultur, sondern um die Konstruktion eines gefährlichen, chaotischen Narrativs zur Einschaltquoten Generierung.

»Marcel Trocoli Castro liefert hier keinen #Journalismus, sondern ein mediales Schauturnen auf #Stammtisch #Niveau.

Wer echte Raves unter der Warschauer Brücke kennt, weiß, dass diese von Kollektiven getragen werden, die funktionierende Awareness , Sicherheits  und Müllkonzepte leben«, erklärt Marcel Müller, 1. Vorsitzender von »Underground Harmony«. »Wir fordern den RBB auf, dieses durch Vorurteile geprägte Sendeformat zu überdenken und sich für die stigmatisierende Berichterstattung bei der Berliner Kulturszene zu entschuldigen.«

Über »Underground Harmony«

Der Verein »#Underground #Harmony« wurde 2025 gegründet und ist ein offiziell anerkannter, gemeinnütziger Verein. Wir setzen uns aktiv für den #Schutz, den #Erhalt und die gesellschaftliche #Anerkennung subkultureller Freiräume und der Elektronischen #Musikszene in Berlin ein. Mehr …

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