Home
Adressen
Chronik
Europe
Mariechenmarkt
Visit Gütersloh
Service
Das Herzstück der Open Area: die »Koralle« von »raumlaborberlin« vor dem Kunstmuseum Wolfsburg. Foto: Kunstmuseum Wolfsburg

Open Area: Das Kunstmuseum Wolfsburg eröffnet einen neuen Ort für kulturelle Teilhabe

Von KWS, Kunst und Kultur, Museen, 4.825 Views

Open Area: Das Kunstmuseum Wolfsburg eröffnet einen neuen Ort für kulturelle Teilhabe

#Wolfsburg, 3. Juli 2026

Im Rahmen einer zukunftsweisenden Kooperation mit der Stadt Wolfsburg hat das #Kunstmuseum #Wolfsburg am Freitag, 3. Juli 2026, um 17 Uhr, die #Open #Area eröffnet. Damit entsteht im und am Kunstmuseum ein neuer offener #Begegnungsraum, #Lernraum und #Projektraum für die #Stadtgesellschaft und die #Region: ein [vermeintlicher] »Dritter Ort«, der das Museum um eine multifunktionale Plattform für kulturellen Austausch, kreative Praxis und gesellschaftliche Teilhabe erweitert.

Eine mehr als 2 jährige Konzeptphase und Planungsphase der Abteilung Kunstvermittlung des Kunstmuseum Wolfsburg ging der Realisierung der Open Area voraus. In dem Zusammenhang wurden potenzielle Nutzer frühzeitig miteinbezogen. Das Architekturkollektiv und Designkollektiv »#raumlaborberlin« hat verschiedene Räume des Museums umgestaltet und zum Stadtraum hin geöffnet. Die so entstandene Open Area nimmt wie ein Schwamm Anregungen von außen auf und schafft als durchlässiger Ort des Austauschs eine Verbindung zwischen Kunstmuseum und Stadt. Zentrales Element ist der eigens entwickelte Pavillon auf dem Hollerplatz: Die »Koralle« wird künftig als offener Treffpunkt und Veranstaltungsort dienen.

Das Programm der Open Area zielt darauf ab, Menschen noch intensiver als bisher mit Kunst und Kultur zusammenzubringen und ihnen Möglichkeiten zur Bildung von Communitys sowie zur Entwicklung eigener kultureller, sozialer oder ökologischer Projekte zu bieten. An den verschiedenen Orten der Open Area – dem #Pavillon »#Koralle« auf dem #Hollerplatz, dem #Studio, dem #Japangarten und dem Versammlungsraum »#Ato« – werden künftig regelmäßig Formate wie Workshops, Screenings, Lesungen, Diskursveranstaltungen und experimentelle Kulturformen stattfinden. Alle Angebote sind kostenfrei zugänglich und verstehen sich als konsumfreier Beitrag zu gesellschaftlichem Austausch und kultureller Bildung.

Open Call für Projektideen

Neben einem festen, kuratierten Programm mit wiederkehrenden Veranstaltungsformaten entwickelt sich die Open Area organisch aus den Bedürfnissen und dem Ideenreichtum der Stadtgesellschaft. Projektideen nimmt das Team der Kunstvermittlung am Kunstmuseum Wolfsburg gerne entgegen.

Unsere Förderer

Ermöglicht wird die Open Area durch eine Förderung aus dem #Bundesprogramm »Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland« (#INK) 2025 des Beauftragten der Bundesregierung für #Kultur und #Medien, eine Förderung der Stadt Wolfsburg sowie Eigenmittel des Kunstmuseums Wolfsburg.

Andreas Beitin, Direktor des Kunstmuseum Wolfsburg

»Es erfüllt mich mit großer Freude und auch Stolz, dass unsere Kunstvermittlung mit der Open Area zum wiederholten Mal ein außerordentlich innovatives Projekt entwickelt hat, das künftig noch mehr Menschen in der Stadt und der Region mit #Kunst zusammenbringt und sie vor allem einlädt, selbst aktiv zu werden, um mit anderen Menschen gemeinsam etwas zu schaffen – ob ideell, visuell oder materiell. Die großzügige Förderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zeichnet das Projekt für seine herausragende Qualität in besonderer Weise aus. Auch freue ich mich über die in dieser Form erstmalige Kooperation mit der Stadt Wolfsburg. Alles zusammen sind das sehr gute Voraussetzungen, um etwas Großartiges für die Menschen in der Region zu bewirken.«

Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur

»Mit der Open Area am Kunstmuseum Wolfsburg entsteht ein tolles Beispiel, wie Museen sich als ›Dritte Orte‹  öffnen und zu lebendigen Räumen des gesellschaftlichen Austauschs weiterentwickeln können. Hier treffen sich Kunstschaffende und interessierte Bürger auf innovative Weise, um gemeinsam kreativ zu sein und neue Ideen entstehen zu lassen. Solche Orte sind wertvoll für eine offene, vielfältige und zukunftsgerichtete Kulturlandschaft in Niedersachsen.«

Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung, Integration und Soziales

»Die Open Area ist weit mehr als ein neues Museumsangebot – sie ist ein offener Ort mitten in der Stadt, an dem kulturelle Teilhabe für alle Wirklichkeit wird. Bildung und Kultur entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen, eigene Ideen einbringen und gemeinsam etwas gestalten können. Genau das ermöglicht dieser neue Dritte Ort: niedrigschwellig, konsumfrei und für jede und jeden zugänglich. Dass Stadt und Kunstmuseum hier erstmals in dieser Form zusammenwirken, freut mich besonders. Wir schaffen damit einen Raum, der die Stadtgesellschaft stärkt und Kultur als verbindende Kraft erlebbar macht.«

Kunstmuseum Wolfsburg

Das Kunstmuseum Wolfsburg blickt von #Niedersachsen aus künstlerisch in die Welt und holt die Kunst der Welt in die Stadt am Mittellandkanal. Es ist ein Ort für Neugierige und ein Ort des Genießens: für eine kurze Pause vom Alltag, um in andere Welten einzutauchen und sich von ihnen faszinieren zu lassen. Mit den vielfältigen und aktuellen Themen der Kunst trägt es dazu bei, das globale Geschehen zu verstehen. Seit 1994 realisiert das international renommierte Kunstmuseum Wolfsburg faszinierende Ausstellungen, produziert fundierte Publikationen, baut eine immer noch wachsende Sammlung auf und entwickelt innovative Vermittlungsformate. Digitale und analoge Angebote vermitteln die Inhalte der Ausstellungen einem breiten Publikum. Mehr …

#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT