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Sanierung im Parkbad Gütersloh läuft – Stadtverwaltung arbeitet auf schnellen »Badebetrieb« hin, Update

Von KWS, Gütersloh, Nachrichten, 15.244 Views

#Sanierung im Parkbad Gütersloh läuft – Stadtverwaltung arbeitet auf schnellen »Badebetrieb« hin, Update

#Gütersloh, 27. April 2026

Die #Stadtverwaltung erklärt, die #Sanierung des Beckens im #Parkbad laufe. Die Arbeiten würden derzeit im Rahmen witterungsbedingter und »temperaturtechnischer« Möglichkeiten umgesetzt. Ziel sei ein schneller Abschluss, um den »#Badebetrieb« wieder aufzunehmen. Ein verbindlicher Zeitplan könne weiterhin nicht benannt werden, Einschränkungen zum Saisonstart seien unumgänglich. Zudem heißt es, »die Becken« könnten noch nicht mit #Wasser gefüllt werden.

Einordnung und Verlauf

Ausgangslage (2024)

Mit Beginn der #Sanierung wurde ein zügiger Ablauf in Aussicht gestellt. Der damalige Bürgermeister Norbert »Nobby« Morkes war öffentlich in Erscheinung getreten. In diesem Zusammenhang war öffentlich gemacht worden, dass der Pächter finanziell entlastet werden solle, unter anderem durch die Übernahme von Kosten sowie einen Ausgleich für entgangene Einnahmen. Ob und in welchem Umfang diese Regelungen umgesetzt wurden, ist öffentlich nicht abschließend nachvollziehbar.

Verlauf (2024 bis 2025)

Die Arbeiten verzögerten sich deutlich. Mitte 2025 wurde das Becken zwischenzeitlich wieder mit Wasser gefüllt, nachdem ein weit fortgeschrittener Stand der Sanierung »kommuniziert« worden war.

#Rückschlag

Kurz darauf traten erneut Mängel auf, insbesondere an der Beschichtung des Beckens. Damit war der ursprüngliche Sanierungszweck – die nachhaltige Behebung der Schäden – nicht erreicht worden. Weitere Arbeiten wurden erforderlich.

Aktueller Stand (April 2026)

Das Becken ist weiterhin nicht nutzbar. Ein verbindlicher Fertigstellungstermin fehlt. Die Maßnahme dauert inzwischen rund 1,5 Jahre an, ohne abgeschlossenen Zustand.

Sachliche Punkte

Vor Ort existiert ein einzelnes Becken (kein Mehrfachbestand). Das Becken wurde bereits 1995 auf eine Tiefe von etwa 10 bis 30 Zentimetern reduziert. Ein regulärer »Badebetrieb« ist unter diesen Bedingungen nur eingeschränkt möglich. Das Becken dient eher als #Planschbecken für #Kinder und zur Anmutung eines Freibads, dessen Betriebsgebäude im #Bauhaus Stil unter #Denkmalschutz steht. Der #Sprungturm war damals bewusst erhalten worden, zudem hatte »Toni« Seiler dem Parkbad einen wasserspeienden Delphin gestiftet. Die Stadtverwaltung verweist indes auf laufende Abstimmungen mit der ausführenden Fachfirma sowie auf eine enge Koordination mit dem Pächter. Eine abschließende Abrechnung stehe noch aus.

Die Sanierung hat sich über einen längeren Zeitraum hingezogen und musste nach zwischenzeitlichen Mängeln weitergeführt werden. Ein belastbarer Zeitrahmen für die Fertigstellung liegt weiterhin nicht vor. Die aktuelle Kommunikation beschreibt vor allem den laufenden Prozess.

Update (9. Juli 2026)

Nach einem Ortstermin mit Vertretern der Stadtverwaltung wurde zunächst der Eindruck erweckt, das Becken könne zeitnah wieder mit Wasser befüllt werden. Die Stadt stellte dies jedoch anschließend klar: Eine Befüllung ist derzeit nicht vorgesehen. Nach Angaben der Verwaltung werden zunächst technische, fachliche und rechtliche Fragen geprüft. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das Leitungssystem nach der längeren Standzeit sowie die Voraussetzungen für eine spätere #Inbetriebnahme.

Hinzu kommt offenbar ein möglicher Rechtsstreit mit der ausführenden Sanierungsfirma. Nach Medienberichten soll die Stadt befürchten, dass eine erneute Befüllung des Beckens Auswirkungen auf die Beweissicherung haben könnte. Offiziell bestätigt wurde lediglich, dass die Ursachen der Schäden weiterhin fachlich und rechtlich geprüft werden und derzeit keine abschließenden Aussagen möglich seien.

Parallel verschärft sich der Konflikt um den im Parkbad errichteten #Autoscooter. Die Stadt hält nach eigener Darstellung an ihrer Auffassung fest, dass für die Anlage keine rechtliche Grundlage besteht und bereitet eine Beseitigungsverfügung vor. Für den Fall, dass der Autoscooter nicht fristgerecht entfernt wird, wurde die Verhängung eines Zwangsgelds angekündigt.

Damit bleibt der bereits im April beschriebene Sachstand im Kern unverändert: Das Becken ist weiterhin außer Betrieb, ein belastbarer Termin für die Wiederinbetriebnahme existiert nicht. Die Diskussion hat sich inzwischen jedoch von einer reinen Sanierungsmaßnahme zu einer Kombination aus technischen, rechtlichen und verwaltungsrechtlichen Fragestellungen entwickelt.

Anmerkung: Unverändert bleibt zudem die begriffliche Unschärfe in der öffentlichen Kommunikation. Häufig ist vom »Badebetrieb« die Rede. Tatsächlich handelt es sich seit dem Umbau 1995 um ein nur etwa 10 bis 30 Zentimeter tiefes Planschbecken. Ein Badebetrieb im klassischen Sinne findet dort seit Jahrzehnten nicht mehr statt; die Anlage dient im Wesentlichen als Kinderplanschbereich innerhalb des Parkgeländes.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE